Vor Sonne schützen

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Vor Sonne schützen

Die wärmsten Strahlen der Sonne auf der Haut zu spüren ist für die meisten Menschen ein sehr angenehmes Gefühl. Dennoch lauern dabei einige Gefahren, die man recht einfach vermeiden kann.

  • Vermeiden Sie die Mittagssonne zwischen 11.00 und 15.00 Uhr.
  • Die richtige Kleidung mit Hut und entsprechender Oberbekleidung ist ausschlaggebend.
  • Verwenden Sie einen Ihrem Hauttyp entsprechenden Sonnenschutz.
  • Vorsicht bei Medikamenten mit extremer Lichtempfindlichkeit.
  • Beobachten Sie selbst Ihre Haut und suchen Sie regelmäßig eine Hautärztin oder einen Hautarzt auf.
  • Bei übermäßiger Rötung oder Blasenbildung durch einen Sonnenbrand suchen Sie unbedingt eine Ärztin oder einen Arzt auf.

Insbesondere Kinder müssen aufgrund ihrer besonders empfindlichen Haut vor der direkten Sonneneinstrahlung geschützt werden. Die Zahl der in der Kindheit durchgemachten Sonnenbrände ist eng verbunden mit dem Risiko, einmal an Hautkrebs zu erkranken. Folgende Sonnenregeln sind daher bei Babys und Kindern zu beachten:

  • Verwenden Sie eigens auf Kinderhaut abgestimmte Sonnenschutzprodukte mit höchstem Schutzfaktor. Cremen Sie die Haut bei längeren Aufenthalten im Freien wiederholt ein; das Sonnenschutzmittel wird durch Schwitzen und Abrieb abgetragen.
  • Der beste Schutz für Kinder, insbesondere in den ersten zwölf Lebensmonaten, ist Schatten. Auch bis ins Vorschulalter gilt es, die pralle Sonne möglichst zu vermeiden.
  • Ohne Kopfbedeckung sollten Kinder nicht der Sonne ausgesetzt werden. Auch bei bedecktem Himmel ist Vorsicht angesagt, denn bis zu 80 Prozent der UV-Strahlung dringen auch dann noch bis auf die Haut durch.
  • Hände, Gesicht, Ohren und Nacken des Kindes benötigen besonderen Schutz. Beim Schwimmen oder Planschen sollten die Schultern und der Rücken am besten durch ein T-Shirt geschützt werden.
  • Tragen Sie kein Babyöl auf, bevor Sie mit dem Kind ins Freie gehen. Auch die Augen Ihres Kindes brauchen Schutz: durch einen Sonnenschirm oder eine Sonnenbrille mit entsprechendem UV-Filter.
  • Gehen Sie mit gutem Beispiel voran und schützen auch Sie sich als Eltern vor der Sonne.

 

Vorsorge: So funktioniert’s

Sie sollten zweimal jährlich Ihre Haut selbst untersuchen und zusätzlich einmal jährlich eine Vorsorgeuntersuchung bei Ihrer Hautärztin oder Ihrem Hautarzt wahrnehmen. Für die Selbstuntersuchung benötigen Sie gutes Licht, einen großen Ganzkörperspiegel, einen Handspiegel, zwei Sessel sowie einen Fön.

  1. Beginnen Sie mit Ihrem Gesicht und Ihrer Kopfhaut: Dafür benötigen Sie den Fön.
  2. Dann untersuchen Sie Ihre Hände von den Nägeln bis hin zu den Unterarmen.
  3. Gehen Sie dann weiter zu Ellenbogen, Oberarmen, Nacken, Brust und Oberkörper. Frauen müssen auch die Brüste und deren Unterseite kontrollieren.
  4. Mit dem Handspiegel untersuchen Sie Rücken, Nacken, Schultern, Schulter-partien und Oberarme.
  5. Folgen Sie weiter zu Ihrem Rücken, Gesäß sowie der Rückenseite Ihrer Beine.
  6. Nun setzen Sie sich hin, legen beide Beine auf einen Sessel und untersuchen mit dem Handspiegel Ihre Genitalien.
  7. Beenden Sie die Untersuchung bei Ihren Füßen, zwischen den Zehen, unter den Zehennägeln, den Fußsohlen und den Fersen.

Sollten Sie Auffälligkeiten an Ihren Muttermalen oder eine pigmentbedingte Hautveränderung entdecken, wenden Sie sich an Ihre Hautärztin oder Ihren Hautarzt.